Versionen:
Erstflug:
Indienststellung:
Sonstiges:
| Flugzeugname | DC-7 Seven Seas | DC-7B | DC-7C | DC-7B | DC-7C |
| Spannweite | 35.82m | 35.82m | 38.86m | 35.82m | 38.86m |
| Länge | 33.05m | 33.05m | 34.21m | 33.05m | 34.21m |
| Höhe | 9.70m | 9.70m | |||
| Flügelfläche | 135.92m2 | 135.92m2 | 152.08m2 | 135.92m2 | 152.08m2 |
| Geom. Flügelstreckung | 9.44 | 9.44 | 9.83 | 9.44 | 9.83 |
| Flächenbelastung | 408kg/m2 | 420kg/m2 | 426kg/m2 | 420kg/m2 | 426kg/m2 |
| Max. Tankkapazität | 29575l | 29575l | |||
| Max. Startgewicht | 55429kg | 57153kg | 64864kg | 57153kg | 64864kg |
| Einsatz-Leergewicht | 33112kg | 33112kg | |||
| Max. Nutzlast | 9072kg | 9759kg | 10591kg | 9759kg | 10591kg |
| Höchstgeschwindigkeit | 657km/h | 657km/h | |||
| Max. Reisegeschwindigkeit | 580km/h (23500ft) | 580km/h (23500ft) | |||
| Wirtschaftlichste Reisegeschwindigkeit | 537km/h | 537km/h | |||
| Max. Flughöhe | 9205m | 9205m | |||
| Max. Reichweite | 7501km | 7501km | |||
| Max. Reichweite | 8399km | 8399km | |||
| Max. Reichweite | 6436km (10.6t) | 6436km (10.6t) | |||
| Max. Passagiere | 69 | 69 | 104 | 69 | 104 |
| Max. Passagiere | 95 | 95 | 75 | 95 | 75 |
| Besatzung | 2 | 2 | 7 | 2 | 7 |
| Triebwerke | Wright R-3350-988 TC-18-DA4 | Wright R-3350-988 TC-18-DA4 | Wright R-3350-988 TC-18-EA4 | Wright R-3350-988 TC-18-DA4 | Wright R-3350-988 TC-18-EA4 |
| Triebwerksanzahl | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Leistung | 3250PS | 3250PS | 3400PS | 3250PS | 3400PS |
| Propeller | Verstellpropeller | Verstellpropeller | Verstellpropeller | Verstellpropeller | Verstellpropeller |
| Propellerblätter | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Propellerdurchmesser | 4.30m | 4.30m | 4.30m | 4.30m | 4.30m |
Die DC-7 entstand auf Wunsch der American Airlines, die 1951 eine größere Version der DC-6B angeregt hatte. Sie hoffte, mit diesem Typ wieder mit TWA gleichzuziehen, die auf einheimischen Hauptluftlinien die Super Constellation in Dienst gestellt hatte. Douglas entsprach diesem Wunsch durch Verlängerung des Rumpfs der DC-6B um 0.69m so daß 69 bis 95 Sitze untergebracht werden konnten. Zum ersten Mal in der DC-4/DC-6-Entwicklung kamen Wright Turboverbundtriebwerke zum Einbau. Der Prototyp der DC-7 flog mit vier R-3350-988-TC18-DA4-Motoren von je 3250PS zum ersten Mal am 18. Mai 1953. Zwar nahmen Bruttogewicht (55429kg) und Höchstnutzlast (9072kg) gegenüber der DC-6B beträchtlich zu, doch erwies sich die DC-7 im Einsatz als weniger wirtschaftlich. Leider waren auch Triebwerksschwingungen und Lärmpegel in der Passagierkabine erheblich gestiegen. Trotzdem wurden 120 DC-7 gebaut, außerdem 97 DC-7B, eine im wesentlichen gleiche Version für Überseestrecken. Die DC-7B flog erstmals am 25. April 1955 und wurde einen Monat später von Pan American in Dienst gestellt. Triebwerke und Sitzplatzkapazität entsprachen der DC-7, durch zusätzliche Treibstofftanks für Langstreckenflüge stieg aber das maximale Startgewicht auf 57152kg, die Nutzlast auf 9759kg. Trotzdem hatte die DC-7B noch nicht die von PanAm geforderte echte Interkontinental-Reichweite. Deshalb entstand bei Douglas durch Änderungen und nochmalige Vergrößerung die DC-7C, die erstmals am 20. Dezember 1955 flog. Das Problem, zusätzlichen Treibstoff unterzubringen und den Lärmpegel in der Kabine zu senken, wurde durch Einfügen zusätzlicher Flächenstücke von je 1.52m Länge zwischen Rumpf und Innentriebwerk gelöst. Seitenleitwerk, Landeklappen und Querruder wurden vergrößert und die leitstungsstärkere EA4-Version des Wright-Verbundtriebwerks eingebaut. Um 105 Passagiere unterzubringen, wurde der Rumpf nochmals um 1.16m verlängert. Es erfolgten noch einige aerodynamischen Verbesserungen; außerdem wurde die Ausrüstung modernisiert und ein Wetterradargerät und eine Enteisungsanlage neuester Ausführung eingebaut. Jetzt hatte die DC-7C eine bessere Startleistung als alle ihre Vorgängerinnen, obwohl das Gesamtgewicht auf 64863 kg, die Nutzlast auf 10592kg und die Reichweite auf 6437km gestiegen waren. Die Produktion der DC-7-Serien lief nach Fertigstellung von 338 Flugzeugen Ende 1958 aus. 121 davon waren DC-7C. Seit 1959 ließen einige Fluggesellschaften ihre DC-7 oder -7C-Maschinen in reine Frachtflugzeuge, DC-7F, umbauen. Anfangs 1970 waren noch etwa 75 Maschinen aller Baureihen der DC-7 im Liniendienst.